· Wetterauwinde und Luftleitbahnen sorgen für Frischluftaustausch und für deutlich kühlere Temperaturen als in Innenstadtlagen
· Standortinitiative informierte im IG-BAU-Haus gemeinsam mit Umweltamt und TV-Wetterexperte über Stadtklimaphänomene
(Frankfurt, 1. Juli 2010) Prima Klima: Das MertonViertel Frankfurt am Main profi-tiert vor allem in den heißen Sommermonaten von seiner begünstigten Lage an der Schnittstelle stadtklimarelevanter Luftleitbahnen, die nicht nur für einen erhöhten Frischluftaustausch sorgen, sondern auch für deutlich angenehmere Temperaturen als beispielsweise in der Innenstadt. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Haus der IG-BAU informierte die Standortinitiative jetzt gemeinsam mit Hans-Georg Dannert, Klimaexperte vom Umweltamt Frankfurt, und TV-Wetterfrosch Thomas Ranft über die klimatisch nahezu einzigartige Lage des Mertonviertels in Frankfurt, über die Auswirkungen der umfangreichen Grün- und Erholungsflächen im unmittelbaren Umfeld und weitere interessante Stadtklimaphänomene. Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main: „Beim Start der Initiative hat uns vor allem diese Nähe des Quartiers zum Grüngürtel sowie seine Lage in den Frischluftschneisen der Stadt dazu inspiriert, das Mertonviertel Logo in Form eines Windrads zu gestalten. In Zusammenarbeit mit Klima- und Wetterexperten wollten wir die daraus resultierenden Vorteile für Beschäftigte und Anwohner noch einmal näher beleuchten.“
Wichtigstes Ergebnis: Vor allem bei sogenannten hochsommerlichen Strahlungs-wetterlagen, also lang andauernden Hochdruckphasen im Sommer, können die Temperaturunterschiede zwischen dem Business-Quartier im Nordwesten der Stadt und der City tageszeitabhängig 5 Grad Celsius und mehr betragen. Hans-Georg Dannert vom Umweltamt der Stadt Frankfurt, der die Temperaturverteilungen innerhalb der Mainmetropole auch für den offiziellen Klimaplanatlas der Stadt hat untersuchen lassen: „Frankfurts Klima wird in großem Maße von seiner halboffenen Beckenlage am Fuße des Taunus bestimmt. Diese sorgt unter anderem für das milde Klima, häufige Windstillen und übergeordnete Winde aus Südwest und Nordost, aber auch für lokale und regionale Luftmassen, die über Wetterau und Taunus nach Frankfurt kommen. Das Mertonviertel liegt am unverbaubaren Schnittpunkt dieses ,Luftmassengeschehens’, sodass für einen guten Luftmassenaustausch gesorgt ist und häufig ein angenehmer kühlender Wind weht.“ Konkret erreicht die Kaltluft das Business-Quartier über die Täler von Nidda, Urselbach und Kalbach. Dannert weiter: „Allein über das Niddatal werden in den hochsommerlichen Nachtstunden pro Sekunde fast 40.000 Kubikmeter Kaltluft in den Standort und sein Umfeld transportiert.“
Weniger Hitze durch starke Nachtabkühlung
Dieser Austausch sorgt dafür, dass sich die Luft auch bei lang andauernden Hitzeperioden nachts stark abkühlt und die Erhitzung am nächsten Tag weit schwächer ausfällt als beispielsweise in den zentralen Citylagen ohne größere Grünflächen. Thomas Ranft: „Solche Stadtlagen kühlen nachts viel langsamer und auch bei Weitem nicht so stark ab, da die Hitze in den Häuserschluchten und über den Asphalt ständig reflektiert und somit buchstäblich ,gefangen gehalten’ wird. Die Hitze staut sich mangels Austauschmöglichkeit. In der Nacht bleibt es hier deshalb oft über 10 Grad wärmer.“
Naherholungswert für Beschäftigte und Anwohner
Zusätzlich zum klimatischen Aspekt profitiert das Business-Quartier im Nordwesten Frankfurts auch von den weichen Faktoren der begünstigten Lage. Benno Adelhardt: „Beschäftigte und die Anwohner haben mit dem Grüngürtel das wichtigste Naherholungsgebiet der Stadt direkt vor der Tür. Hier kann man joggen, Fahrrad fahren oder einfach nur entspannen. Der Urselbach bietet außerdem direkt im Quartier eine Ruheoase mit Spazierwegen und Sitzbänken, die man beispielsweise in der Mittagspause aufsuchen kann. Alles in allem ist die umliegende Natur mit den Auswirkungen auf Mensch und Organismus einer der wichtigsten Standortvorteile unseres Business-Quartiers.“
Standortvorteile von Verkehr bis Architektur
Abgesehen vom Freizeit- und Klima-Benefit, überzeugt das Mertonviertel auch durch seine hervorragende Verkehrsanbindung mit U-Bahn- und Autobahn-Anschluss, gute Infrastruktur mit einem ausgewogenen Shopping- und Gastronomieangebot sowie durch junge und wegweisende Büroimmobilien mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde im Herbst 2009 mit dem Ziel gegründet, diese Standortvorteile direkt zu kommunizieren, die Marke Mertonviertel national wie international zu etablieren und ein positives Investitionsklima herzustellen. Mitglieder der Standortinitiative sind die Antra Grundstücksverwaltung/Plan Plus Faktor, Deka Immobilien, HSBC Trinkaus Real Estate, IVG Asset Management, UBS Real Estate KAG, SEB Asset Management sowie die Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft der IG BAU.
Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossgesamtfläche von 380.000 qm. Zu den wichtigsten Standortvorteilen zählen die mit drei U-Bahn-Linien und einem direkten Autobahnanschluss (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung, Daewoo, SriLankan Airlines, GEA Group oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Im Internet ist das Mertonviertel mit der Website www.mertonviertel-frankfurt.de präsent.
Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main
Benno Adelhardt
Emil-von-Behring-Str. 8–14
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 13874823
Fax: +49 179 336646797
E-Mail: b.adelhardt@mertonviertel-frankfurt.de
www.mertonviertel-frankfurt.de
Diesen Text mit den dazugehörenden Fotos können Sie auch im Internet abrufen unter www.mertonviertel-frankfurt.de.
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Prima Klima Presseevent im Mertonviertel. Auf dem Bild von links nach rechts: Florian Hirt (Pressesprecher Standortinitiative Mertonviertel), Hans-Georg Dannert (Klimaexperte Umweltamt Stadt Frankfurt), Thomas Ranft (TV-Wetterexperte beim Hessischen Rundfunk) und Benno Adelhardt (Pressesprecher Standortinitiative Mertonviertel).
Dateiname: mertonviertel_klima_ffm.jpg / Foto: Standortinitiative Mertonviertel