(Frankfurt, 25. Februar 2010) Nach zwei Monaten Laufzeit ist die groß angelegte Befragung von Beschäftigten, Mietern, Vermietern und Anwohnern im MertonViertel Frankfurt am Main erfolgreich zu Ende gegangen: Fast 300 Interessierte nahmen zwischen 1. Dezember 2009 und 31. Januar 2010 an der Erhebung über das Quartier teil, von der sich die neu gegründete Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wichtige Erkenntnisse über die Bedürfnisse, Wünsche und Meinungen der unterschiedlichen Nutzergruppen erhoffte. Überzeugendes Ergebnis: Der Großteil der Umfrageteilnehmer (55 Prozent), Mieter, Beschäftigte wie Anwohner, fühlt sich im Mertonviertel ausgesprochen wohl und schätzt die zahlreichen Vorteile des Quartiers – von guter Erreichbarkeit bis hin zu vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im direkten Umfeld. Bemängelt wurde hauptsächlich ein zu geringes Angebot an Gastronomie, Shoppingmöglichkeiten und Parkplätzen. Benno Adelhardt, Geschäftsführer der Standortinitiative: „Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme an der Umfrage und das hohe Maß an Konstruktivität, das die Teilnehmer gezeigt haben. Es zeigt, wie wichtig den Menschen ihr Quartier ist – und dass sie sich mit dem Mertonviertel identifizieren.“
Der fünfseitige Fragebogen konnte sowohl online unter www.mertonviertel-frankfurt.de als auch per Fax oder Post eingereicht werden. 68 Prozent der Umfrageteilnehmer sind Beschäftigte im Quartier – 25 Prozent Anwohner des Mertonviertels. Besonders erfreut waren die Mitglieder der Standortinitiative auch über den hohen Bekanntheitsgrad ihrer Interessengemeinschaft – und das Interesse an ihrer Arbeit. Über ein Drittel (36 Prozent) der Teilnehmer hat bereits von der Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main gehört, ein gutes Viertel (26 Prozent) möchte News über deren Aktivitäten erhalten und beachtliche 59 Prozent sind an Veranstaltungen im Quartier interessiert.
Die Erhebung zeigt darüber hinaus, dass die Menschen die Standortvorteile des Quartiers – gute Verkehrsanbindung, attraktive Architektur der Büroobjekte, viel Grün im direkten Umfeld und ein ausgewogenes Angebot an Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten – zu schätzen wissen. Besonders oft hervorgehoben wurde dabei der direkte Anschluss an die A661, die mit 3 Linien gute U-Bahn-Anbindung und schnelle Erreichbarkeit aus City und Umland. Dabei stellte sich heraus, dass 66 Prozent der Teilnehmer das Quartier mit dem Auto anfahren und 23 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 62 Prozent benötigen für ihren Weg zum Job weniger als 30 Minuten. Lediglich ein zu geringes Parkplatzangebot – 48 Prozent sind hiermit nicht zufrieden – und Staugefahr zu Stoßzeiten wurden im Bereich Verkehr moniert. Dafür zeigte sich, dass die infrastrukturellen Angebote des Quartiers stark genutzt werden. 36 Prozent der Teilnehmer gaben an, häufig im angrenzenden Grüngürtel spazieren zu gehen oder zu joggen. 22 Prozent nutzen die Mittagspause für Einkäufe und Erledigungen im Mertonviertel. Hier wurde von den Teilnehmern eine weitere Verbesserung des Angebots gewünscht. „Tankstelle“, „Vollsortiment-Supermarkt“ und „Drogerie“ wurden am häufigsten genannt.
Dass 54 Prozent „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“ mit dem Miet-Preis-Leistungsverhältnis sind, verdeutlicht, dass vor allem die Mieter das Angebot schätzen. 59 Prozent werteten die Architektur der jungen Bestandsimmobilien als „außergewöhnlich“, „innovativ“ und „modern“ – lediglich 29 Prozent als „gewöhnlich“ und gerade einmal 2 Prozent als „altmodisch“. Benno Adelhardt: „Die Ergebnisse zeigen, dass das Mertonviertel für alle Nutzergruppen ein attraktives Angebot bereithält. Natürlich registrieren wir aber auch die Verbesserungswünsche und Anregungen der Menschen. Als ,Anwalt’ des Quartiers sehen wir es als unsere Aufgabe, zu versuchen, möglichst viele Anregungen und Vorschläge umzusetzen.“ Dass die Teilnehmer dies auch erwarten, verdeutlichen Antworten auf die Frage nach den Erwartungen an die Standortinitiative. „Sprachrohrfunktion gegenüber Stadt und Ortsbeirat“, „Vertretung der Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Viertel“, „Belebung des Mertonviertels als Wohn-, Arbeits- und Geschäftsstandort“ und „Umsetzung der eingereichten Vorschläge“ wurden am häufigsten genannt. „Wir werden die Auswertung nun mit den Mitgliedern erörtern – und für die Realisierung auch offizielle Stellen wie die Stadt Frankfurt oder die Wirtschaftsförderung einbeziehen“, so Adelhardt weiter. Dem für das Mertonviertel zuständigen Ortsbeirat 8 hat die Standortinitiative die ersten Erkenntnisse der Umfrage bereits vorgestellt.
Die von Büroimmobilieneigentümern und -verwaltern vor Ort gegründete Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde der Öffentlichkeit erst Mitte Oktober 2009 vorgestellt. Ziel der Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist es, das Profil des Standorts zu schärfen, seine Standortvorteile – wie perfekte Verkehrs-anbindung, gute Infrastruktur, attraktive Büroimmobilien und ideales Klima – einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Marke „MertonViertel Frankfurt am Main“ national und international zu etablieren. Dies soll vor allem mit umfangreichen Kommunikations- und Standortmaßnahmen, wie der Entwicklung von Informationsmaterialien, der Organisation von Infoveranstaltungen, oder durch Optimierung des visuellen Erscheinungsbild des Standorts erreicht werden. Mitglieder der Standortinitiative sind Antra Grundstücksverwaltung/Plan Plus Faktor, Deka Immobilien, HSBC Trinkaus Real Estate, Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (VTG der IG BAU), IVG Asset Management sowie SEB Asset Management.
Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossgesamtfläche von 380.000 qm. Zu den wichtigsten Standortvorteilen zählen die mit drei U-Bahn-Linien und einem direkten Autobahnanschluss (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung, Daewoo, SriLankan Airlines, GEA Group oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Im Internet ist das Mertonviertel mit der Website www.mertonviertel-frankfurt.de präsent.
Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main
Benno Adelhardt
Emil-von-Behring-Str. 8–14
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 13874823
Fax: +49 179 336646797
E-Mail: b.adelhardt@mertonviertel-frankfurt.de
www.mertonviertel-frankfurt.de
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Das Mertonviertel aus der Luft, mit Blick auf die Skyline Frankfurts.
Dateiname: Luftbild_1.jpg / Foto: Chris Kister Fotodesign Frankfurt
Mit dem Anschluss Heddernheim ist das Mertonviertel perfekt an die A661 angebunden.
Dateiname: A661.jpg / Foto: Chris Kister Fotodesign Frankfurt
Das Relexa Hotel bietet Geschäfts- und Individualreisenden ein geschmackvolles Zuhause.
Dateiname: Hotel.jpg / Foto: Chris Kister Fotodesign Frankfurt