Sommer-Temperaturvergleich ausgewertet:

Mertonviertel durchschnittlich 2,1 Grad Celsius kühler als die City

  • Zwischen Anfang Juli und Mitte September Temperaturen in Olof-Palme- und Stiftstraße mit hochsensiblen Spezialthermometern aufgezeichnet
  • Temperaturunterschiede bis zu 9 Grad – 7.500 Datensätze ausgelesen
  • Standortinitiative: „Prima Klima“ echter Standortvorteil


(Frankfurt, 6. Oktober 2011) Das Mertonviertel Frankfurt weist dank seiner günstigen Lage an der Schnittstelle stadtklimarelevanter Luftleitbahnen im Hochsommer deutlich angenehmere Temperaturen auf als die Innenstadt. Das ist das Ergebnis des großen Temperaturvergleichs, den die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main mit Unterstützung des Umweltamts Frankfurt am Main nun ausgewertet hat. Demnach war es zwischen Anfang Juli und Mitte September 2011 im Business-Quartier im Mittel knapp 2,1 Grad Celsius kühler als in der City. In der Spitze betrugen die Temperaturunterschiede zwischen den Messpunkten Olof-Palme-Straße (Mertonviertel) und Stiftstraße (City) sogar bis zu 9 Grad. Gemessen wurde mit zwei hochsensiblen, internetbasierten Spezialthermometern – die aktuellen Temperaturdaten wurden alle 30 Minuten aktualisiert und waren unter www.mertonviertel-frankfurt.de abrufbar. Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Temperaturvergleich der Klima-Standortvorteil des Mertonviertels nun auch
messtechnisch bestätigt wurde. Für die Nutzer des Quartiers, die Unternehmen und Beschäftigten, bedeutet dies, dass sie vor allem im Sommer deutlich von der günstigen Lage des Standorts profitieren. Wir werden diesen Benefit nun weiter in das Bewusstsein von Mietern, Beschäftigten und Anwohnern rücken.“

Ingesamt 7.500 Temperaturdatensätze wurden während der Aufzeichnungsphase abgespeichert. Bei der Auswertung wurde mit Unterstützung des Frankfurter Umweltamts, das Anfang Juli bei der Installation der Anlagen anwesend war, das Temperaturgeschehen nach verschiedenen Aspekten untersucht. Neben dem Gesamtmittelwert des Temperaturunterschieds (2,089 Grad Celsius) wurde in besonderer Weise analysiert, wann die Abweichungen am deutlichsten sind. Hans-Georg Dannert, Klimaexperte vom Umweltamt Frankfurt am Main: „Besonders bei andauernden Hitzephasen mit guten Strahlungswetterlagen kann das Mertonviertel im Vergleich zur City deutlich angenehmere Temperaturen verzeichnen, da es sich im unverbaubaren Schnittpunkt des Luftmassengeschehens von Nidda-, Kalbach- und Urselbachtal befindet, wo dann für ausreichend Luftaustausch gesorgt ist.“ So betrugen die Temperaturunterschiede z. B. in den frühen Morgenstunden in der Spitze bis zu 6,5 Grad. Dannert: „Hier zeigt die City noch die von den Gebäuden gespeicherte Wärme, während sich das Mertonviertel am GrünGürtel der Stadt dank der kühlen Luft und der geringen Baudichte wesentlich deutlicher abgekühlt hat.“ Besonders eklatant sind die Temperaturabweichungen aber am Abend, kurz nach Sonnenuntergang. So wurden an den heißen Tagen Ende August in den Abend- und Nachtstunden zwischen 20 und 2 Uhr Differenzen von bis zu 9,2 Grad gemessen. Dannert: „In der City staut sich hier die Hitze, während es nach Sonnenuntergang im Mertonviertel aufgrund der Lage an den Luftleitbahnen rasch kühler wird.“

„Prima Klima“ valider Standortvorteil
Für die Nutzer des Mertonviertels, von Unternehmen bis zu deren Beschäftigten, ergibt sich neben der naturnahen Lage mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten somit ein weiterer Standortvorteil. Sie profitieren zum einen von den im Vergleich zur Innenstadt angenehmen Temperaturen mit permanentem Frischluftaustausch – zum anderen schlägt sich dies wegen des verminderten Bedarfs an Kühlung durch Ventilatoren und Klimaanlagen auch in reduzierten Energiekosten nieder. Hans-Georg Dannert: „Das Ergebnis der Untersuchung ist beeindruckend, da es sich absolut mit den Erkenntnissen aus dem Klimaplanatlas der Stadt deckt. Vor allem muss man beachten, dass wir in diesem Jahr einen relativ schwachen Sommer hatten, mit vielen kühlen, regnerischen und bewölkten Tagen. In Hitzesommern wie beispielsweise 2003 wäre das Ergebnis entsprechend deutlicher ausgefallen. Auch vor dem Hintergrund des Klimawandels werden diese Unterschiede zukünftig noch stärker ins Gewicht fallen.“

Permanente Temperaturanzeige
Ab Sommer 2012 soll der Temperaturvergleich auch als dauerhaft installierte Anzeige direkt im Mertonviertel, an einem markanten Ort, platziert werden. Auf der Website www.mertonviertel-frankfurt.de sind die aktuellen Temperaturen in Mertonviertel und City zunächst weiterhin abrufbar.

Über das MertonViertel Frankfurt am Main:
Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossfläche von 380.000 qm. Zu den wichtigsten Standortvorteilen gehören die mit mehreren U-Bahn-Linien und einer direkten Autobahnabfahrt (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung, Daewoo, SriLankan Airlines, GEA Group oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Im Internet ist das Mertonviertel mit der Website www.mertonviertel-frankfurt.de präsent.

Über die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main:
Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde im Herbst 2009 von Eigentümern und Verwaltern von Büroimmobilien im Mertonviertel gegründet. Erklärtes Ziel ist es, das Profil des Business- Areals deutlich zu schärfen, seine Standortvorteile konsequent zu kommunizieren und die Marke „MertonViertel Frankfurt am Main“ national und international zu etablieren. Dies soll vor allem mit umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen, der Organisation von Informationsveranstaltungen sowie mit der Durchführung von Standortmaßnahmen zur Weiterentwicklung des Quartiers erreicht werden. Vollmitglieder der Standortinitiative sind alstria office REIT-AG, Antra Grundstücksverwaltung/Plan Plus Faktor, Deka Immobilien, HSBC Trinkaus Real Estate, Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (VTG der IG BAU), IVG Asset Management, SEB Asset Management sowie UBS Real Estate. Mit der fairconcept gebäudeservice GmbH und immoXpert e.K. hat die Initiative zudem zwei Fördermitglieder.

Pressekontakt:
Standortinitiative MertonViertel
Frankfurt am Main
Benno Adelhardt
Emil-von-Behring-Str. 8–14
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 13874823
Fax: +49 179 336646797
E-Mail: b.adelhardt@mertonviertel-frankfurt.de
www.mertonviertel-frankfurt.de

Diesen Text mit den dazugehörigen Fotos können Sie auch im Internet abrufen unter www.mertonviertel-frankfurt.de.

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