Nachhaltigkeitsoffensive: MertonViertel Frankfurt am Main prüft Installation von Windrädern im Quartier

  • Mitglieder der Initiative besichtigen Windrad auf dem Heizkraftwerk der Mainova AG 
  • Alternative Energieerzeugung direkt im Mertonviertel geplant


Frankfurt am Main, 31. August 2011 – Das Mertonviertel setzt seinen Weg zum nachhaltigen Bürostandort weiter fort. Die Standortinitiative prüft derzeit die Installation von Windrädern im Quartier, über die grüner Strom produziert und in das Netz der Mainova eingespeist werden soll. Im Rahmen eines Ortstermins auf dem Gelände der Mainova AG im Gutleutviertel informierten sich die Mitglieder der Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main deshalb jetzt über die Möglichkeiten alternativer Stromgewinnung. Fachleute der Mainova Energiedienste GmbH erläuterten dabei Aufbau und Leistungsfähigkeit des dort montierten Windrads, mit dem auch im Mertonviertel Strom produziert werden könnte.

Die Anschaffung wäre eine weitere Maßnahme in Sachen Nachhaltigkeit, nachdem erst kürzlich zwei Mitglieder der Initiative mit ihren Büro-Objekten auf Ökostrom umgestiegen sind. Das Windrad mit seiner Spannweite von rund drei Metern ist in der Lage, Wind aus allen Richtungen aufzunehmen und in elektrische Energie umzuwandeln. Bei entsprechender Wetterlage erzeugt die Anlage bis zu drei Kilowatt Leistung. Alter-nativ wäre auch die Installation von Sonnenkollektoren.

„Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main interessiert sich für sämtliche innovativen Maßnahmen, die das Klima entlasten und möchte auch hier neue Wege beschreiten. Deshalb denken wir intensiv über die Anschaffung solcher Windräder nach. Eine Anlage, wie sie die Mainova Energiedienste GmbH betreibt, wäre für unsere Zwecke optimal, aber natürlich prüfen wir auch weitere Möglichkeiten und Anbieter“, erklärt Benno Adelhardt, Sprecher der Standortinitiative Mertonviertel Frankfurt am Main. Pietro Militello von der Mainova Energiedienste GmbH ergänzt: „Das Windrad ist ein Pilot-projekt unseres Unternehmens und stellt allein aufgrund der ungewohnten Form, die von herkömmlichen Windrädern abweicht, einen neuartigen Weg der umweltfreundlichen Stromerzeugung mit hohem Werbeeffekt dar.“
Als mögliche Standorte kommen sowohl die Dächer von Unternehmens-Gebäuden in Frage. Darüber hinaus könnten die Windräder auch an strategisch günstigen Orten auf einem etwa 18 Meter hohen Mast installiert werden. Im nächsten Schritt wird die Initiative die technischen Voraussetzungen prüfen und entsprechende Angebote einholen. Für den Fall der Realisierung ist die Maßnahme ab 2012 geplant.

Die Gemeinschaft aus Eigentümern von Büro-Objekten im Quartier hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Maßnahmen zum Schutz der Umwelt durchgeführt. Aktuell läuft zum Beispiel eine Klimastudie, bei der die Temperatur-Unterschiede zwischen der Frankfurter Innenstadt und dem Mertonviertel erforscht werden.  Die Hitze der vergangenen Tage zeigte dabei, dass es in der City um bis zu acht Grad wärmer war als im Business-Quartier im Nordwest.

Über das MertonViertel Frankfurt am Main:
Das Mertonviertel ist ein etwa 60 Hektar großer Bürostandort im Nordwesten Frankfurts, der zum Stadtteil Niederursel gehört. Namensgeber des Viertels ist Wilhelm Merton, der die Metallgesellschaft im Jahr 1881 an diesem Ort gegründet hatte. Heute gehören zum Mertonviertel 20 Büro- und Gewerbeobjekte mit einer Bruttogeschossfläche von 380.000 qm. Zu den wichtigsten Standortvorteilen gehören die mit mehreren U-Bahn-Linien und einer direkten Autobahnabfahrt (A661) sehr gute Verkehrsanbindung sowie die Einbettung in ein lebhaftes Mischnutzungsgebiet mit Wohnbebauung im Süden, der Universität und Science City Frankfurt Riedberg im Nordosten und dem Wohngebiet Riedberg im Norden. Die Lage des Standortes in den stadtklimarelevanten Luftleitbahnen von Urselbach-, Kalbach- und Niddatal begünstigt zudem ein ideales Klima. Zu den im Viertel ansässigen Unternehmen zählen renommierte Player wie Dertour, die Zurich Versicherung, Daewoo, SriLankan Airlines, GEA Group oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen. Im Internet ist das Mertonviertel mit der Website www.mertonviertel-frankfurt.de präsent.

Über die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main:
Die Standortinitiative MertonViertel Frankfurt am Main wurde im Herbst 2009 von Eigentümern und Verwaltern von Büroimmobilien im Mertonviertel gegründet. Erklärtes Ziel ist es, das Profil des Business- Areals deutlich zu schärfen, seine Standortvorteile konsequent zu kommunizieren und die Marke „MertonViertel Frankfurt am Main“ national und international zu etablieren. Dies soll vor allem mit umfangreichen Kommunikationsmaßnahmen, der Organisation von Informationsveranstaltungen sowie mit der Durchführung von Standortmaßnahmen zur Weiterentwicklung des Quartiers erreicht werden. Vollmitglieder der Standortinitiative sind alstria office REIT-AG, Antra Grundstücksverwaltung/Plan Plus Faktor, Deka Immobilien, HSBC Trinkaus Real Estate, Vermögensverwaltungs- und Treuhandgesellschaft der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (VTG der IG BAU), IVG Asset Management, SEB Asset Management sowie UBS Real Estate. Mit der fairconcept gebäudeservice GmbH und immoXpert e.K. hat die Initiative zudem zwei Fördermitglieder.

Pressekontakt:
Standortinitiative MertonViertel
Frankfurt am Main
Benno Adelhardt
Emil-von-Behring-Str. 8–14
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 13874823
Fax: +49 179 336646797
E-Mail: b.adelhardt@mertonviertel-frankfurt.de
www.mertonviertel-frankfurt.de

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